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Titelseite des Heftes 12/2017

Liebe Leserinnen und Leser,

die in Ihren Händen liegende Ausgabe der Briefe zum Agrarecht wird die letzte sein.

Als aktueller Chefredakteur schmerzt es mich, dass ich nun der Totengräber sein muss.

Aufgrund der Neuausrichtung des Deutschen Landwirtschaftsverlages (siehe Beitrag rechter Hand) werden einige traditionsreiche Publikationen eingestellt – auch die „Briefe“ gehören dazu.

Es erfüllt mich mit Stolz, dass die Leserschaft der Briefe stets eine treue war. Im Gegensatz zu anderen Publikationen war die Auflage relativ konstant.

Vielfach bekomme ich zu hören, dass die Zeit, in der es im Recht der Landwirtschaft spezifische Thematiken, die nur die Neuen Bundesländer betreffen, vorbei sei. Viele ostdeutsche Themen seien abgearbeitet oder haben sich zu Randthemen entwickelt.

Ich bin nicht dieser Auffassung. Alleine die Tatsache, dass der überwiegende Teil der landwirtschaftlichen Fläche Ostdeutschlands von juristischen Personen bewirtschaftet wird, deutet in eine andere Richtung. Hier gibt es ganz eigene Rechtsprobleme. Aus der Sicht meiner Profession der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater drängt sich ein ganzer Blumenstrauß auf, alleine aus handels- und steuerrechtlichen Fragestellungen sowie durch Themen aus dem GmbH-, Aktien- oder Insolvenzrecht.

Ich wünsche Ihnen – noch dieses eine Mal – eine erkenntnisreiche Lektüre.

Dr. Marcel Gerds,
Chefredakteur

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